Rückschläge für die Erste Mannschaft, Reserve siegt

Wenig erfolgreiche Tage für die erste Mannschaft: nach dem Pokalaus gegen den SV Untermeitingen am Mittwoch zog das Team auch im Spitzenspiel gegen die Spielvereinigung Langerringen 2 klar den Kürzeren. Die Reserve dagegen konnte mit einem 5:1 gegen Langerringen 4 den ersten Saisonsieg feiern.

 

Erste Mannschaft

 

Das Pokalspiel gegen den Kreisklassisten aus Untermeitingen hat dem Team wieder einmal zwei Dinge gezeigt: zum einen kann man gegen diese Mannschaften ausgezeichnet mithalten, ja sogar das Spiel bestimmen. Zum anderen bestrafen es gute Mannschaften eiskalt, wenn man seine eigenen Chancen nicht nutzt. Der SVR konnte in einem offenen Spiel zwar durch einen Elfmeter von Christoph Eierle mit 1:0 in Führung gehen, doch die Gäste nutzten vor allem im zweiten Durchgang die Fehler der Blau-Gelben eiskalt aus. Da half es auch nichts, dass man insgesamt ein ordentliches Chancenplus verzeichnen konnte. Am Ende stand ein 1:3 auf der Anzeigetafel.

 

Ein anderes Bild bot sich den Fans beim Spitzenspiel der A-Klasse gegen die Spielvereinigung Langgeringen 2. Die sehr gut aufgestellten Gäste überzeugten durch enorme körperliche Präsenz und großen Einsatz, weshalb Reinhartshausen überhaupt nicht ins Spiel fand. Ganz im Gegenteil, aufgrund individueller Aussetzer stand es zur Pause 0:3.

 

Nach dem Seitenwechsel konnte Dennis Biber den Rückstand zweimal verkürzen, doch die starken Gäste zeigten sich stets unbeeindruckt und legten immer wieder nach, so dass am Ende eine 2:5 Niederlage stand.

 

Das verletzungsbedingte Fehlen des Trainers merkte man in diesem intensiven Spiel deutlich: der SVR fand kein überzeugendes Konzept, um die sehr kompakten Gegner wirklich in die Bredouille zu bringen. Es bleibt zu hoffen, dass das Team bald wieder wenigstens auf einen der beiden Torhüter zurückgreifen und auch Sebastian Spreitzer wieder angreifen kann.

 

Reserve

 

Nach 90 intensiven Minuten durfte die Reserve den ersten Sieg der Saison feiern. Nachdem man aus dem glücklichen Punkt gegen den KSV Trenk die richtigen Schlüsse gezogen hatte, stand gegen Langerringen eine disziplinierte und spielfreudige Mannschaft auf dem Platz, die über die gesamte Spielzeit durch Ordnung und Disziplin zu überzeugen wusste. Zwar gingen die Gäste etwas unnötig nach einer knappen Viertelstunde mit 0:1 in Führung, doch nach einer Unsicherheit in der Defensive der Gegner war Philipp Schönwälder da und glich bereits wenige Minuten später aus. Danach entwickelte sich ein kurzfristig hitziges Duell, dass dann aber immer deutlicher zugunsten des SVR kippte: zunächst wurde Aron Stoldt im Strafraum zu Fall gebracht, was dieser eiskalt zum 2:1 nutzte und noch vor der Pause kam das Team nach einer herrlichen Kombination über Aron Stoldt und Manuel Fendt zum 3:1. Weil Langerringen die eigenen Chancen nicht nutzte, blieb es zur Pause bei dieser Führung.

 

Nach dem Seitenwechsel war deshalb Vorsicht angesagt: mit großem Einsatz wollte das Team einem nun anstürmenden Gegner begegnen und das wurde sehr früh belohnt: nach einer herrlichen Vorlage von Philipp Schönwälder drehte sich Aron Stoldt geschickt um den Gegner und platzierte das runde genau im Eck. Das war die Vorentscheidung. Bei den Gästen lief nun nichts mehr zusammen und der SVR konnte in der Nachspielzeit erneut durch Aron Stoldt auf Vorlage von Philipp Schönwälder sogar auf 5:1 stellen.

 

Langerringen war vor allem in Durchgang eins ein durchaus unangenehmer Gegner, doch der sehr diszipliniert auftretende amtierende Meister behielt die Ruhe und erkämpfte sich Schritt für Schritt die Hoheit in diesem Spiel. Das Lokalderby in Mickhausen kann kommen!

 

 

Dreier in Bobingen!

Die erste Mannschaft des SV Reinhartshausen konnte auch im dritten Saisonspiel einen Dreier einfahren: mit 1:4 siegte man beim TSV Bobingen 2. Die Reserve holte beim KSV Trenk in Augsburg den ersten Punkt.

 

Erste Mannschaft

 

Das 1:4, das am Ende auf der Anzeigetafel stand, darf durchaus als schmeichelhaft bezeichnet werden, denn über 90 Minuten verlangten die Gastgeber dem SVR wirklich alles ab. Die läuferisch, taktisch und technisch absolut versierten Bobinger konnten das Spielgeschehen immer wieder an sich reißen, dabei jedoch sehr selten wirkliche Gefahr entwickeln. Und wenn dem TSV dies dann einmal gelang, wurde die Chance eher kläglich vergeben. Der SVR? Im Stile einer Spitzenmannschaft braucht das Team inzwischen wenige Möglichkeiten um zu seinen Treffern zu kommen. So fiel das 0:1 nach einer tollen Ecke von Lukas Kirchenbaur, die Felix Idel eiskalt in die Maschen köpfte.

 

Nach dem Seitenwechsel entwickelte Bobingen zwar immer mehr Druck, doch der Aufwand, den das Team für das 1:1 betreiben musste, war am Ende zu hoch. Im direkten Gegenzug verschärften die Blau-Gelben einmal das Tempo und nach einem Spitzenpass von Daniel Schweymaier netzte Toptorjäger Dennis Biber perfekt zur erneuten Führung ein. Bobingen ging noch einmal "all in", doch der Ausgleich wollte nicht fallen und Reinahrtshausen konterte sofort zum 1:3, das die beiden Stürmer Dennis Biber und Christoph Eierle herrlich herausspielten. Wenige Sekunden später durfte dann der Vorlagengeber zum 1:3 selber jubeln: nach einem Eckball von Lukas Kirchenbaur stand Christoph Eierle völlig frei und verwandelte souverän zum 1:4 Endstand.

 

Es war ein sehr enges Spiel, das am Ende die Abgezocktheit der Reinhartshauser entschieden hat. Gegen die sehr kompakten Bobinger brauchte es eine Menge Geduld und eben auch das Quäntchen Effizienz mehr, um weiterhin eine weiße Weste behalten zu können.

 

Reserve

 

Beim KSV Trenk konnte auch die Reserve den ersten Punkt der Saison verbuchen. Diesen dürften die Spieler mit einem lachenden und einem weinenden Auge zur Kenntnis genommen haben: der Punktgewinn gegen die insgesamt sehr spielstarken Gastgeber darf durchaus als Erfolg verbucht werden, doch der Ausgleich durch einen mehr als zweifelhaften Elfmeter in den Schlussminuten hinterlässt einen faden Beigeschmack...

 

Vor allem zu Beginn des ersten Durchgangs wusste der SVR nicht, wie er Zugriff auf dieses Spiel finden sollte. Die sehr offensiv agierenden Kroaten sorgten dafür, dass die spielerischen Lösungen der Gäste allesamt zu früh gestört wurden. Weil die Passgenauigkeit selten überragend und bei weitem nicht jede Entscheidung sinnvoll war, gelang dem SVR zunächst gar nichts. Dies änderte sich nur langsam, als man sich immer mehr auf die Gastgeber einstellte und zunehmend das Mittelfeld zielstrebig überbrückte. Weil der KSV Trenk nicht mal einen Elfmeter nutzen wollte, ging es mit einem 0:0 in die Pause.

 

Die dann erzielte reinhartshauser Führung kam aufgrund des Spielverlaufs nicht mehr unbedingt überraschend: einen der nun häufiger werdenden Konter brachte Jonas Mayr vor das Tor, wo Michael Klaus nur noch einschieben musste. Dieser eine Treffer hätte vermutlich auch gereicht, doch gegen Ende der Partie war dem Schiedsrichter leider anzumerken, dass dieser eher an einem Unentschieden interessiert war. So kam es zu einem weiteren Elfmeter für Trenk, den so wahrscheinlich kaum jemand gepfiffen hätte. Die Gastgeber nutzten die Chance, glichen zum 1:1 aus und behielten so wenigstens einen Punkt.