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Party am 04.06.2016!

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Reinhartshausen feiert 700-jähriges Jubiläum!

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Mai

2016

Die Saison ist vorbei

Nach einer äußerst durchwachsenen Rückrunde dürfen die Spieler des SV Reinhartshausen nun in die Sommerpause. Zum Abschluss setzte es ausschließlich Niederlagen: während die erste Mannschaft beim Tabellenletzten in Obermeitingen eine ganz bittere 4:1 Niederlage einstecken musste, ehe es zum Abschluss eine 6:3 Schlappe beim FC Königsbrunn 2 setzte, gab es für die "Reserve" in zwei Nachholspielen ein 0:2 gegen Gessertshausen und eine 5:4 Niederlage in Straßberg.

 

Erste Mannschaft

 

Das Team des SV Reinhartshausen begann gegen das Schlusslicht dominant und konnte früh nach toller Vorarbeit von Christian Fischer durch Bastian Wenzl mit 0:1 in Führung gehen. Obermeitingen versuchte in der Folge, durch lange Bälle auf ihre schnellen Stürmer Gefahr zu erzeugen, was regelmäßig gelang. So auch bei einem Vorstoß, der nur noch durch ein Foul gebremst werden konnte. Den fälligen Freistoß verwandelten die Gastgeber souverän zum 1:1. Nach dem Seitenwechsel merkte man dem SVO in ihrem letzten Heimspiel in der A-Klasse deutlich an, dass sie unbedingt einen Sieg wollten. Und beim SVR wurde die Nervosität und Unsicherheit beinahe sekündlich größer. So kam es wie es kommen musste und am Ende stand eine 4:1 Schlappe beim Tabellenletzten.

 

In Königsbrunn wollte sich das Team noch einmal von seiner besten Seite zeigen. Ohne Druck einfach einmal wieder Fußball spielen. Und genau das gelang. Mit großem Einsatz bot der SV Reinhartshausen den Königsbrunnern lange Zeit Paroli. Nach einem Doppelpass mit Oliver Bißle konnte der leider scheidende Daniel Schweymaier zum 1:1 ausgleichen. Und nach einer tollen Kombination bereitete Max Dempf auch den Ausgleich zum 2:2 durch Bastian Wenzl vor, mit dem beide Mannschaften in die Pause gingen.

Nach dem Seitenwechsel schoss Bastian Wenzl nach einer ganz starken Aktion sein Team sogar mit 2:3 in Führung, doch ein Sonntagsschuss und nun deutlich nachlassende Kräfte und Konzentration beim SVR ermöglichten den Gastgebern am Ende dennoch einen 6:3 Erfolg.

 

Das Team muss in den folgenden Wochen erst einmal runter kommen. Zu stark hemmte die überall offensichtliche Unsicherheit die Spieler, um an die guten Leistungen der Hinrunde anknüpfen zu können. Es gilt danach, in einer intensiven Vorbereitung auch körperlich wieder auf die Höhe zu kommen, um in der kommenden Saison erfolgreich gegen den Abstieg kämpfen zu können. Dass dies durchaus möglich ist, zeigte das Team in der Hinrunde bereits eindrucksvoll.

 

Reserve

 

Die Reserve musste gegen die Spitzenmannschaft aus Gessertshausen eine nicht unverdiente 0:2 Heimniederlage einstecken. Obwohl das Team vieles versuchte, blieb man über 90 Minuten ohne Fortune im Abschluss und so durfte man sich am Ende nicht beschweren, ohne Punkte dazustehen.

 

Im zweiten Nachholspiel beim TSV Straßberg reichte den Reinhartshausern nicht einmal eine 0:3 Führung zu einem Punktgewinn. Nach zwei Treffern von Oliver Bißle und einem von Ali Tiniay kam Straßberg noch in Durchgang eins zum 1:3 und hatte dann bereits bis zur 63. Minute das Spiel komplett gedreht. Zu naiv stellten sich die Abwehrspieler gegen die erfahrenen straßberger Offensivkräfte an, als dass man auf einen Punktgewinn hoffen durfte. Der Druck der Gastgeber lähmte den SVR beinahe komplett und außer dem 5:4 Anschlusstreffer von Oliver Bißle in den Schlussminuten war von den Reinhartshausern offensiv kaum noch etwas zu sehen.

 

Es könnte eine durchaus besondere Partie gewesen sein, die die Fans hier beobachten durften. Beide Teams kämpfen bereits seit Wochen um den Fortbestand ihrer Reserven und bei beiden scheint der Kampf kaum zu gewinnen...

 

So könnte das aktuelle "Mannschaftssterben" in der Region zwei weitere Opfer fordern... Aufgrund fehlendes Nachwuchses und deutlich veränderter Rahmenbedingungen im familiären, beruflichen oder privaten Umfeld, wird der Spielbetrieb für viele Spieler immer mehr zur Herausforderung. Es bleibt abzuwarten, wie die Teams mit dieser Situation in den kommenden Jahren umgehen werden. Es ist jedoch zu befürchten, dass das Ende dieser Entwicklung noch längst nicht erreicht ist.

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